Highlights der Landesmuseen

Steiermark

VOLKSKUNDE

Fraisenkette aus Natternwirbeln
19. Jahrhundert

Die Kette diente als Schutzmittel gegen alle Krampf- und Anfallskrankheiten im Kindesalter, die unter dem Begriff „Fraisen“ zusammengefasst wurden. Fraisenketten, auch Froaßbeten genannt, waren vor allem im Ostalpenraum bis ins 20. Jahrhundert gebräuchliche Amulette. Sie wurden einem Säugling umgehängt, damit ein Schreck oder Kummer, den die Mutter während der Schwangerschaft erlebt haben mochte, sich bei ihm nicht als "Eclampsia infantium" niederschlagen konnte.

Fraisenkette aus Natternwirbeln